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  • Wir feiern Firmung
    iStock - Matt Fradd

Alles rund um das Thema Firmung

Von Frühjahr bis Herbst bestätigen in den Gemeinden junge Katholiken durch das Sakrament der Firmung die Berufung in die Glaubensgemeinschaft, stärken dadurch ihre Verbindung mit der katholischen Kirche und treten nun in das Erwachsenenalter ein.

Klar, dass dieser Anlass gefeiert und mit einem passenden Geschenk gewürdigt werden muss.

Seit wann feiert man die Firmung?

Die Firmung gab es nicht von Beginn an. In den ersten Jahrhunderten der Kirche war sie ein Teilaspekt der Taufe und hat sich erst ab dem 12. Jahrhundert zu einem allein stehenden Sakrament entwickelt. Gegen Ende des Mittelalters hatte sich die Firmung immer mehr kirchenrechtlich gefestigt und die Eigenständigkeit wurde schließlich im 15. Jahrhundert während des Konzils von Florenz bestätigt. Während der Reformation übte Martin Luther starke Kritik an der Firmung und schloss sie aus den Sakramenten aus. Auch andere Reformatoren vertraten die Meinung Luthers und sprachen der Firmung die Sakramentalität ab. Die katholische Kirche hingegen hielt trotz dieser Entwicklung und der Kritik an dem Sakrament der Firmung fest. Bis heute wird dieses Sakrament häufig diskutiert und ist einem ständigen Wandel unterworfen.

Bedeutung der Firmung

Der Begriff Firmung kommt vom lateinischen Wort „firmare“ und lässt sich mit bestärken, festigen, ermutigen übersetzen. Die Firmung zählt zu den drei Initiationssakramenten, zu denen auch die Taufe und die Erstkommunion gehören. Die Taufe wird erst durch die Firmung vollkommen abgeschlossen, da der Bund mit Gott, den die Eltern bei der Taufe für ihr Kind schließen, und die Bekenntnis zum Glauben nun vom Kind selbst bestätigt wird. Ab dem Zeitpunkt der Firmung dürfen und sollen die jungen Christen Aufgaben in der Gemeinde und im Gottesdienst übernehmen und helfen den Glauben zu verbreiten.

Der Firmpate

Warum braucht man eigentlich einen Firmpaten? Bekanntermaßen ist das Leben nicht immer einfach. Vor allem im Teenager-Alter ist einem oft nicht so klar, wo einen der Weg hinführen soll. Man beginnt vieles zu hinterfragen und zweifelt an seinem Glauben und an Gott. Genau in solchen Situationen soll der Firmpate seinem Schützling beistehen und ihn in seinem Glauben bestärken. Der Firmpate hilft dem Jugendlichen in schwierigen Situationen und stellt eine Vertrauensperson dar, zu der der Teenager mit all seinen alltäglichen oder den Glauben betreffenden Problemen kommen kann. Eine wichtige Aufgabe ist die Begleitung des jungen Christen auf seinem Glaubensweg. Im Idealfall verbringen der Firmpate und sein Patenkind auch außerhalb der Kirche Zeit miteinander um ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zueinander aufzubauen. Die Frage also, wen man als seinen Firmpaten auswählt, sollte nicht leichtfertig beantwortet werden. Man sollte gründlich darüber nachdenken und eine Person auswählen, der man vertraut.

Ablauf

Bereits Monate vor dem eigentlichen Ereignis beginnt für den Firmling die Vorbereitung auf das Sakrament. Während der Firmkatechese, also der Vorbereitung auf den Empfang des Sakraments, die meist von ehrenamtlichen Mitgliedern der Pfarrei durchgeführt wird, werden oftmals fundamentale Glaubensinhalte besprochen und der Jugendliche soll sich mit seinem Glauben und mit seinen Fragen an das Leben beschäftigen.
Am eigentlichen Festtag spendet der Bischof im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes jedem Firmling die Firmung. Dabei legt der Firmspender, sprich der Bischof, dem jungen Christen die Hände auf den Kopf, salbt ihn mit Chrisam, einer Mischung aus Balsam und Öl, und zeichnet ihm ein Kreuz auf die Stirn. Während der Firmspendung zeigt der Firmpate seine Unterstützung, indem er seine recht Hand auf die rechte Schulter seines Patenkindes legt. Dieses Handauflegen ist ein Symbol dafür, dass der Firmpate der Lebens- und Glaubensbegleiter des Firmlings ist.

Was trägt man zur Firmung?

Diese Frage war früher leicht zu beantworten. Jungs waren mit einem dunklen Anzug richtig gekleidet, während Mädchen ein helles Kleid oder einen dunklen Rock mit weißer Bluse trugen. Heutzutage ist die Kleiderordnung in der Kirche allgemein nicht mehr so streng und das werden die meisten Jugendlichen auch sehr zu schätzen wissen. Heute hat man die Qual der Wahl. Zur Firmung sollte man Kleidung auswählen, die zum festlichen Anlass passt und dezent ist.
Für Jungs eignen sich beispielsweise Stoffhosen oder dunkle Jeans mit einem dazu passenden Hemd. Farben sind hier erlaubt und auch eine Krawatte oder Weste kann man(n) jederzeit dazu kombinieren. Wenn der Firmling gerne einen Anzug tragen möchte, ist dies bei seiner Firmung ebenfalls ein passender Anlass.
Bei Mädchen ist die Frage: „Was ziehe ich an?“ auch zur Firmung aktuell. Knielange Kleider ohne große Ausschnitte können die weiblichen Firmlinge ohne Bedenken an diesem besonderen Tag tragen. Auch mit Hosenanzügen oder Stoffhosen mit Blusen, T-Shirts oder Tops kann man nichts falsch machen. Auch die Mädchen müssen nicht zu schwarz greifen, sondern können durchaus mit farbigen Kleidungsstücken vor die Gemeinde treten.

Feierlichkeit und Geschenke

Die Firmung ist der Eintritt in das Erwachsenenleben und die Einbindung in die Glaubensgemeinschaft. Dieser Anlass muss natürlich auch dementsprechend mit einem Fest gewürdigt werden. Nach dem Gottesdienst wird im Rahmen der Familie, zum Teil auch mit Freunden, zu Hause oder in einem Restaurant gefeiert. Je nachdem, zu welcher Tageszeit der Firmgottesdienst stattfindet, kann zum Mittag- oder Abendessen geladen werden. Auch bei Kaffee und Kuchen kann das feierliche Ereignis gebührend begangen werden. Bist du zu einer Firmung eingeladen oder wurdest sogar als Firmpate auserkoren, darf das passende Geschenk für den Firmling selbstverständlich nicht fehlen. Traditionelle Geschenke zu diesem Initiationssakrament sind beispielsweise Halsketten mit einem Kreuzanhängerchristlich orientierte Bücher oder ein Fotoalbum zur Erinnerung an diesen besonderen Tag. Diese Geschenke sind besonders bei der älteren Generation beliebt. Heutzutage werden die traditionellen Geschenke immer mehr durch andere, modernere Geschenke abgelöst. Welcher Firmling freut sich nicht über ein Geldgeschenk oder die trendigsten Gadgets? Hier stehen dir alle Möglichkeiten offen.

Egal, ob das Fest in großem oder kleinem Rahmen stattfindet, die Hauptsache ist, dass der Jugendliche den Tag, auf den er sich lange vorbereitet hat, genießen kann. DANATO wünscht allen Firmlingen und deren Angehörigen einen wundervollen Tag.

Nina Heckel

Ich heiße Nina Heckel und recherchiere für dich alles rund um das spannende Thema Schenken. Im DANATO Magazin schreibe ich Artikel zu den vielen interessanten Anlässen, die im Jahr anstehen. Hoffentlich macht dir das Lesen genauso viel Spaß wie mir das Schreiben!

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