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  • Die Geschichte des Vatertags
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Warum feiern wir den Vatertag?

Vatertag, Herrentag oder Männertag - Jahr für Jahr ziehen Väter und solche, die es erst noch werden müssen, mit Freunden oder ihrer Familie an Christi Himmelfahrt los um ihren Ehrentag gebührend zu feiern. Doch woher stammt dieser Brauch und warum feiern wir den Vatertag überhaupt?

Jedes Jahr am 40. Tag nach Ostern begehen wir in Deutschland den Tag zu Ehren aller Väter – den Vatertag. Wie auch der Muttertag wurde der Vatertag aus seinem Ursprungsland, den USA, übernommen, in Deutschland jedoch nie offiziell zu einem Feiertag erklärt. Wie dieser Tag genau entstanden ist, haben wir für dich recherchiert.

Der Ursprung des Vatertags

Die Idee, den Vätern einen speziellen Tag im Jahr zu widmen, entstand 1909 in Spokane, Washington, als Sonora Louise Smart Dodd einen Gottesdienst besuchte und eine Predigt anlässlich des erst kürzlich eingeführten Muttertags hörte. Dies warf bei Sonora sofort folgende Frage auf: Warum gibt es keinen Tag zu Ehren der Väter, wenn es doch einen zu Ehren der Mütter gibt?
Da Sonora, ihre fünf Geschwister und ihr Vater nach dem Tod der Mutter auf sich alleine gestellt waren, wollte sie ihrem Vater mit der Einführung dieses Ehrentags zeigen, wie viel er ihr bedeutet. Der Kriegsveteran Henry Jackson Smart war in den Augen seiner Tochter ein selbstloser, mutiger Mann und liebevoller Vater, der es schaffte, neben der Arbeit auf seiner Farm alleine 6 Kinder groß zu ziehen. Um von der Farmarbeit leben zu können, musste sehr viel Mühe und Arbeit investiert werden. Neben dieser Kraft zehrenden Arbeit auch noch ohne Frau an seiner Seite eine Familie zu versorgen forderte viel von Sonoras Vater. Dessen war sie sich stets bewusst und inspiriert von Anna Jarvis Engagement den Muttertag zu etablieren begann Sonora damit, eine Kampagne ins Leben zu rufen um einen Vatertag zu feiern.

Die ersten Feierlichkeiten

Sonora wandte sich an lokale Kirchen, an die Young Men’s Christian Association (YMCA), an Ladeninhaber und an Regierungsbeamte und war mit ihrem Vorhaben erfolgreich. Ihre Idee fand Anklang in der örtlichen Kirchengemeinde und es begannen die Planungen. Sonora wählte den Geburtstag von Henry Jackson Smart als Datum für die Feierlichkeiten aus, da sie mit diesem Tag speziell ihren Vater ehren wollte und der 5. Juni in dem Jahr auf einen Sonntag fiel. Dieser Vorschlag wurde allerdings von den involvierten Organisationen abgelehnt, denn die Zeit um ein angemessenes Fest zu organisieren war deren Meinung nach zu kurz. Man konnte sich jedoch einigen und Sonoras Mission war gelungen: In der Gemeinde Spokane fand der erste Vatertag am 19. Juni 1910 statt und wurde nach dem Vorbild des Muttertags begangen.

Die Verbreitung des Vatertags

Nach dem erfolgreichen Debut in Spokane verbreitete sich der Feiertag langsam. Trotz der anfänglichen Zweifel wurde Sonoras Idee in den ganzen USA immer populärer und der Vatertag wurde in vielen Städten des ganzen Landes gefeiert. Im Jahre 1916 befürwortete Präsident Woodrow Wilson den Vatertag, unterzeichnete aber nie eine Proklamation dafür. 1924 erklärte Präsident Calvin Coolidge den Tag zu Ehren der Väter zu einem nationalen Event um eine engere Beziehung zwischen Vätern und Kindern herzustellen. Trotz der prominenten Unterstützung waren viele Männer dem Vatertag gegenüber skeptisch eingestellt. Es wurde sich über die Versuche lustig gemacht, die Männlichkeit mit Blumen und anderen Geschenken zu domestizieren bzw. wurde die starke Zunahme dieser Feiertage verspottet, bei denen es nur darum ginge mehr Produkte zu verkaufen. 

Der „Elterntag“

Während der 1920er und 30er entstand eine Bewegung, die den Mutter- und den Vatertag zu einem Feiertag zusammenfassen wollten: Dem Elterntag. Jedes Jahr am Muttertag versammelten sich Pro-Vatertags-Gruppen in New York um die Öffentlichkeit daran zu erinnern, dass beide Elternteile gemeinsam geliebt und respektiert werden sollten. Paradoxerweise wurde der Einsatz die beiden Feiertage zu vereinen und weniger kommerziell zu gestalten durch die Depression ausgebremst. Der Einzelhandel und die Werbeagenturen verdoppelten in dieser Zeit ihre Bemühungen den Vatertag zu einem zweiten Weihnachten für Männer zu machen und priesen vorrangig Artikel wie beispielsweise Socken, Pfeifen und Golfutensilien an. Während des zweiten Weltkriegs wurden am Vatertag die Männer der amerikanischen Truppen geehrt und gefeiert. Nach Ende des Krieges war der Vatertag zwar kein offizieller Feiertag, doch er wurde zu einer nationalen Institution.

Der Vatertag wird zum Feiertag

Nach einem langen Kampf über mehrere Jahrzehnte unterzeichnete Präsident Richard Nixon schließlich im Jahre 1972 eine öffentliche Bekanntmachung und führte den Vatertag als Bundesfeiertag ein. In Amerika wird seitdem jeden dritten Sonntag im Juni der Vatertag gefeiert. Sonora Smart Dodd wurde für ihren Beitrag an der Entstehung 1974 geehrt und starb vier Jahre später im Alter von 96.

Der Vatertag in Deutschland

In Deutschland findet man einen anderen Ursprung des Vatertags. Hier wurde er als Männer- oder Herrentag begangen und dazu genutzt eine sogenannte Herrentagspartie, also einen Herrentagsausflug, zu veranstalten. Bereits im Mittelalter findet man Aufzeichnungen über die Herrentagspartien. Diese Unternehmungen gehen zurück auf kirchliche Prozessionen, die sich nach und nach vom christlichen Hintergrund lösten. Man ging dazu über weltliche Genüsse in den Vordergrund zu stellen.
Ende des 19. Jahrhunderts konnte man in Berlin und Umgebung die Tradition beobachten, bei der junge Männer in die Sitten der Männlichkeit eingeführt wurden. Hier ging es vornehmlich um Alkoholkonsum, Tabakgenuss und um das Thema Frauen. Bis heute findet man diese Tradition, Wanderungen in einer Männergruppe zu unternehmen und dabei jede Menge Alkohol zu trinken und zu feiern.

Die Vermischung des amerikanischen Feiertags mit deutschen Traditionen

Seit 1934 fällt der Vatertag in Deutschland auf Christi Himmelfahrt. Eine eindeutige Antwort auf die Frage, seit wann der Vatertag genau in Deutschland gefeiert wird, gibt es leider nicht. Sicher ist jedoch, dass der Name „Vatertag“ aus Amerika übernommen und mit den Bräuchen des Herrentags kombiniert wurde. In letzter Zeit geht man auch in Deutschland dazu über den Vatertag als Familientag anzusehen und gemeinsam mit Frau und Kindern Ausflüge zu unternehmen oder einen Kurzurlaub über das lange Wochenende einzulegen.

Heute wird der Vatertag in vielen Ländern der Welt gefeiert. Zwar gibt es kein einheitliches Datum und auch die Feierlichkeiten unterscheiden sich von Land zu Land. Eines hat dieser Tag jedoch überall gemeinsam: Der Vater steht im Vordergrund. Nutze also diesen Tag um deinem Vater zu zeigen, wie viel er dir bedeutet. 

Nina Heckel

Ich heiße Nina Heckel und recherchiere für dich alles rund um das spannende Thema Schenken. Im DANATO Magazin schreibe ich Artikel zu den vielen interessanten Anlässen, die im Jahr anstehen. Hoffentlich macht dir das Lesen genauso viel Spaß wie mir das Schreiben!

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